Beitragsseiten

 

27. Station: Besuch beim CVJM Kaulsdorf Berlin e.V. im Mädewalder Weg 65, 12621 Berlin am 4. April 2022

 

Regen und Sturm hatte der Wetterbericht vorhergesagt. Darum sind die Fotos auch nicht so hell und freundlich wie Aufnahmen an Sommertagen, wie sie auf der Webseite oder Infoblättern zu finden sind. Es war also kalt und regnerisch, aber wir waren trotzdem wie auch sonst eine schöne Gruppe und wurden von den Mitbegründern des Vereins Heinz und Elenore Godisch herzlich empfangen.

 

Nicht CVJM- Haus steht am Haus, sondern an der einen Seite Hostel und an einem Schild:

 

Beim Eintreten standen wir dem Bar-Tresen gegenüber. Ja, hier gab es vor mehr als 30 Jahren mal eine Gastwirtschaft, doch konnte das damals leerstehende Haus vom gerade neu gegründeten Kaulsdorfer CVJM-Verein erworben werden.

 

Heinz Godisch erzählte uns von den Anfängen der Arbeit und dem Umbau des Hauses, wie viele Wunder nötig waren, dass dies alles möglich war und das Haus jetzt in so einem schönen Zustand ist. Gerade wurde an das Haus ein neues Treppenhaus für den geplanten Dachausbau angebaut, der demnächst einen Fahrstuhl aufnehmen wird.

 

Das Haus ist nicht nur ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus Kaulsdorf. Im Schaukasten draußen wird neben dem wöchentlichen Programm auch das Hostel vorgestellt, das das Haus beherbergt. 59 Betten in Ein-, Zwei- und Mehrbettzimmern mit je eigener Dusche und Toilette stehen insbesondere für junge Besucher Berlins insbesondere Schulklassen, Vereine und Familien zur Verfügung. Zurzeit werden hier auch Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht.

 

In der 1.Etage steht für die Gruppen ein Seminarraum zur Verfügung:

 

 

Außerdem gibt es dort ein gemütliches Wohnzimmer, wo ein Regal mit Spielen und Lesestoff für Kinder zu finden ist:

 Damit auch der Keller des Hauses, der mit damals 1,70 m Höhe für die öffentliche Nutzung des Hauses nicht ausreichte, genutzt werden konnte, wurde das ganze Haus um einen Meter tiefer gelegt das Fundament wurde freigelegt und mit Beton und Mauerwerk unterfahren. Heute ist dies an dem grauen unteren Anstrich in den Kellerräumen zu sehen, so. auch in diesem großen Raum für die Kinder zum Billard und für andere Spiele. Guckt man von dem Eingangsbereich dort hinunter, fühlt man sich fast wie in einem Schloss, so edel ist das Geländer und wirkt die Größe des Raumes! Im Foto ist dies kaum wiederzugeben.

 

 

Auch im Saal der (ehemaligen Gaststätte) gibt es Spielmöglichkeiten für die Kinder: eine Tischtennisplatte, aber auch eine Bühne und Lichttechnik für Aufführungen:

 

Auf der Webseite des Hauses sind die Angebote des Hauses zu finden, das dienstags bis freitags für die Kinder und Jugendlichen geöffnet ist: https://www.cvjm-kaulsdorf.de/website/de/v/kaulsdorf/wandelbar/angebote – Darum ist der Montag für unseren Besuch hier so günstig.

 

„Wandelbar“ steht auch in den Fenstern des Gastraumes und drückt die Hoffnung der Vereinsgründer aus, dass Menschen wandelbar sind und sich wandeln können, durch das, was sie hier an Gemeinschaft und Zuwendung erfahren, nicht aber zuletzt durch die Botschaft Jesu.

So findet einmal im Monat sonntags hier ein Begegnungssonntag mit Gottesdienst statt. Danach ist man doch gern länger zusammen bei gemeinsamen Essen und Erzählen. So heißt diese Sonntag auch „Gemeinschaftstag“, nicht nur für die Kinder, sondern für alle Interessierte.

Ein „Leuchtturm“ soll dieses Haus sein, dass in jedem Sturm standhält und Menschen Orientierung gibt, so wird es in diesem Heft beschrieben, das wir mitnehmen dürfen und das um Spender wirbt für den Ausbau des Daches, damit noch weiteren Gästen Berlins ein Bett angeboten und der wachsende Raumbedarf für die wachsende Kinder-und Jugendarbeit geschaffen werden kann.

 

Immer wieder fiel in unserem Gespräch der Name „Angelika“. Angelika Heidborn ist Vorsitzende des Vereins und eine der Hauptinitiatoren des Gästehauses. Auch von den Jugendlichen ist die Rede, die hierher schon als Kinder kamen und nun ehrenamtlich oder hauptamtlich mitarbeiten, wie auch von den anderen Mitarbeitern, die mit Herz und vielen Talenten die Arbeit ermöglichen. Doch ohne die vielen Wunder, die sie alle erlebten und für die sie Gott, dem Herrn danken, wäre dies alles nicht möglich geworden. Das bezeugt uns Heinz Godisch beim Erzählen immer wieder und spricht aus seinem ganzen Wesen.